Laave. So machen es die Jugendlichen aus Laave und Kaarßen schon seit Jahren: gemeinsame Dienste, gemeinsame Erfolge, gemeinsam mehr erreichen! Das hat sich am vergangenen Freitag auch die Einsatzabteilung der beiden Ortswehren aus Laave und Kaarßen zu Nutze gemacht und einen gemeinschaftlichen praktischen Dienstabend zum Thema „Menschenrettung aus Fahrzeug“ durchgeführt.
So wurde am Feuerwehrhaus in Laave simuliert, wie bei einem Verkehrsunfall die Menschenrettung vonstatten geht, wenn der Patient im Fahrzeug eingeklemmt ist und die hydraulischen Geräte „Schere und Spreizer“ eingesetzt werden müssen, um sich Zugang zum Innenraum zu verschaffen.
Neben der eigentlichen Arbeit mit den Rettungsgeräten, ist bei einem solchen Vorgehen auch „das Drumherum“ nicht zu vernachlässigen.
Ein Ablageplatz für die Materialien muss hergestellt werden, das Fahrzeug ggf. stabilisiert und vor dem Umkippen gesichert und die Insassen betreut werden. Und all das am besten gleichzeitig und schnellstmöglich nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle- eine ganz schöne Herausforderung für den Gruppenführer vor Ort.
Umso mehr Einsatzkräfte ausgebildet sind und sich mit der Materie auskennen, umso besser kann in einem Einsatzfall agiert werden. Daher haben die Laaver mit ihrer Nachbarwehr aus Kaarßen ein solches Szenario praktisch durchgespielt.
„Der Abend war für beide Wehren sehr lehrreich“, fasst Dirk Safarik, Ortsbrandmeister der FFw Laave, kurz und knapp zusammen.
In der Gemeindefeuerwehr Amt Neuhaus halten die Feuerwehren Kaarßen und Neuhaus/Elbe Rettungsgeräte für die Befreiung und Rettung von Menschen nach Verkehrsunfällen vor. Im Einsatzfalle rücken immer beide Wehren aus, damit ein zweiter Rettungssatz in Bereitstellung am Einsatzort vorhanden ist.


Claudia Harms
Gemeindefeuerwehrpressewartin Amt Neuhaus