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Pressemitteilung vom 13.04.2019 – Begehung Biogasanlage Kaarßen

Kaarßen. Biogasanlagen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit- allein im Amt Neuhaus stehen Vier. Welche Gefahren gehen von ihnen aus und wie müssen die Einsatzkräfte im Ernstfall vorgehen? Solche und weitere grundsätzliche Fragen wurden am Samstagvormittag zunächst in der Feuerwehr Kaarßen und später auch am Objekt selber geklärt. Der theoretische Part wurde in der Fahrzeughalle abgehalten, denn Ortsbrandmeistert Roland Wölper lud großzügig ein. Nicht nur die Ortswehren aus Zeetze und Stapel, welche zusammen mit Kaarßen den 2. Zug der Gemeindefeuerwehr bilden, waren anwesend. Auch der 1. Zug mit den Ortswehren Wehningen, Tripkau und Laave, sowie die Gefahrgutgruppe hörten gespannt zu, als Fabian Mielke, Mitglied der Feuerwehr Kaarßen, Aufbau und Gefahrenzone der Biogasanlage erklärte.

Im Einsatzfall werden laut Vorgaben der AAO (Allgemeinen Ausrückeordnung für die Einsatzkräfte) der 1. und 2. Zug alarmiert. Zusätzlich rückt auch die Gefahrgutgruppe und ein Rettungswagen (beide sind in Zeetze stationiert) mit aus. Bei so vielen Fahrzeugen muss gut durchdacht sein, wo die Wagen positioniert werden und von wo aus angerückt wird. Auf dem Gelände selbst gab es dann Anweisungen vom Betriebsleiter Herrn Kilian: wie sehen Notausschalter und Absperrhähne aus und wo befinden sie sich. Was wird wo gelagert und wer sind die Ansprechpartner, beantwortete er den interessierten Ehrenamtlichen.

Die wichtigste Frage jedoch, zumindest für die ersteintreffenden Kräfte ist, wo sich die Wasserentnahmestellen befinden. Viele Fahrzeuge der Feuerwehr haben einen Wassertank integriert. Dieser verschafft den anderen Brandschützern zumindest ein paar Minuten Zeit, eine Wasserversorgung aufzubauen. Gut zu wissen, dass sich direkt neben dem Gelände ein Tiefenbohrbrunnen befindet. Die Pumpe dieses Brunnens liegt in knapp 30 Meter Tiefe und fördert das Wasser zu einem Hydranten. Vorgeführt wurde die Wasserförderung sogleich am neuen Einsatzfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Kaarßen.

Zu guter Letzt fuhren die etwa 45 Feuerwehrfrauen und -männer in einer Kolonne zurück zum Gerätehaus. Falls sich der eine oder andere Anwohner durch das Ertönen des Martinhorns erschrocken hat: auch das sichere Fahren im Straßenverkehr muss ab und zu geübt und wiederholt werden.

Fuhrpark des 1. und 2. Zuges der Gemeindefeuerwehren (es fehlen auf dem Bild zwei Fahrzeuge der FFw Tripkau) mit den anwesenden Feuerwehrleuten der 6 Ortswehren (mittig Herr Kilian und Herr Baumgärtner)

 

Claudia Harms
Gemeindefeuerwehrpressewartin Amt Neuhaus

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