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Pressemitteilung vom 13.06.2019 – Der Weg zur Begegnungsstätte für Alt und Jung

Kaarßen. Was da noch alles auf sie zukommt, hätte Isabel Fischer aus Kaarßen zu Anfang wohl nicht gedacht. Die Idee, in ihrem Wohnort einen Spielplatz zu bauen, hörte sich anfangs gut und schnell realisierbar an.

Nach, auf den Monat genau, zwei Jahren wurde aus dem eigentlichen Ort für Kinder eine Begegnungsstätte für Jung und Alt. Geplant wird sogar noch weiter: Tischtennis für die Mütter am Abend, einen Grillplatz für den nächsten Familienausflug oder auch einfach eine ganze Geburtstagsfeier. Von der Begegnungsstätte sollen alle profitieren.

Im Mai vor zwei Jahren kamen einige Eltern mit dem Anliegen eines Spielplatzes auf Isabel Fischer zu. Gesagt - getan! Ab in Rat und Verwaltung mit der Idee und die Umsetzung folgte auf dem Fuße. Naja, zumindest wurden ab dann das Internet gewälzt, Tipps eingeholt und ein anfangs so simpler Plan wurde zu einem ausgeklügelten Projekt mit seitenlangem Konzept. Die knapp 27.000 Euro, die die Begegnungsstätte zu Buche schlug, wurden mittels Fördergeldern und Dank der Aufforderungen von Katrin Schmecht aus Kaarßen und Isabel Fischer bei hiesigen Unternehmen und Privatpersonen auch aus Spendengeldern finanziert.

Gefördert wurde das ganze Projekt von der EU in Form des Programms LEADER Region Elbtalauezum Thema Vielfalt zwischen Jung und Alt - Ortsentwicklung und Kultur. Sowie mit Hilfe der Gemeinde Amt Neuhaus, der Sparkassenstiftung, der Ev.-luth. Kirchengemeinde Tripkau und der Volksbank Lüneburg.

Um die Förderung zu erhalten, musste jedes Detail stimmen. So verbrachten Isabel Fischer und ihre fleißigen Helfer und Unterstützer mehr Zeit vor dem Bildschirm als auf dem eigentlichen Platz. Die Richtlinien für die Förderung, was der TÜV erwartet und was es allgemein zu beachten gibt, wurde in Eigenleistung ausgearbeitet und recherchiert. Steine haben sich die zweifache Mutter und ihr Team aber nicht in den Weg legen lassen. Man muss nur Mut haben, sagt Fischer und arbeitete die 24 Monate lang eng mit den Mitarbeitern des LEADER-Regionalmanagements in Dannenberg, dem Spielgerätehersteller ABC-Teamund der Gemeinde Amt Neuhaus zusammen, bis sie kürzlich symbolisch das Band auf der Begegnungsstätte durchschnitt und den Platz damit offiziell eröffnete.

Die Förderung der Begegnungsstätte wurde Ende Februar diesen Jahres erteilt. Am 20. Mai begannen die Monteure des ABC-Teamaufzubauen und am 25. Mai wurde der Platz fertiggestellt. Ganz nebenbei arbeiteten die Männer und Frauen aus Kaarßen sage und schreibe 133 Tonnen Rundkies als Fallschutz um die Spielgeräte ein.

Zur feierlichen Einweihung am Kindertag, dem 1. Juni, wurde wieder Hand in Hand gearbeitet. Ob Sportverein, Feuerwehr, Blaskapelle, Kita oder die Einwohner- alle haben mitgeholfen, diesen Tag zu einem tollen Erlebnis zu machen und würden gerne weitere dieser gemeinsamen Veranstaltungen folgen lassen. Zum Rumlungern gibt es nun auch für die Jugend aus und um Kaarßen keinen Grund mehr: sie konnten bei der Einweihung Wünsche äußern. Manche sind zum Schmunzeln, andere werden wohl - dank engagierter Eltern und Unterstützer - bald in Angriff genommen.

Die Idee des Ü16- Treffsinklusive Spielplatzsäuberung ist dabei doch ein sehr guter Anfang, genauso wie der Vorschlag des Vater- und Kindertreffs am Sonntagmorgen.

Kurz standen die Spielgeräte ruhig und verlassen da, aber seit dem 1. Juni werden sie von Action, Lachen und spielenden Kindern beherrscht (Bildrecht Isabel Fischer)

 

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