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Füreinander verantwortlich: Regelungen zu Corona unbedingt befolgen

(lk/mo) Es geht um Solidarität: Der Landkreis Lüneburg weist nachdrücklich darauf hin, dass größere Treffen im Freien angesichts der aktuellen Corona-Situation nicht erlaubt sind. Hintergrund dafür sind vermehrt Meldungen, dass sich Erwachsene mit ihren Kindern auf Spielplätzen versammeln oder Gruppen von Jugendlichen in der Lüneburger Innenstadt unterwegs sind. „Ich möchte eines ganz deutlich machen“, erklärt Landrat Jens Böther. „Auch wenn jemand glaubt, sich selbst nicht schützen zu müssen, hat er als möglicher Überträger des Virus eine Verpflichtung anderen gegenüber. Für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem kann das Virus tödlich sein.“ Der Verwaltungschef ergänzt deshalb: „In den Allgemeinverfügungen des Landkreises Lüneburg steht, dass sich mehr als zehn Personen derzeit nicht draußen treffen dürfen. Wer dagegen verstößt, macht sich im Sinne des Infektionsschutzgesetzes strafbar.“

Landrat Jens Böther bittet die Menschen im Landkreis Lüneburg um besondere Rücksicht: „Wir wollen niemanden gängeln. Aber in diesen Zeiten gilt es, einem generellen Grundsatz besondere Beachtung zu schenken: Wir sind füreinander verantwortlich“, betont er. Deshalb sei es wichtig, sein eigenes Handeln mit Augenmaß zu hinterfragen. „Das öffentliche Leben muss heruntergefahren werden. Das ist absolut notwendig, um die Infektionsketten zu durchbrechen und die Schwachen zu schützen.“ Deswegen sei auch das Verbot ausgesprochen worden, Angehörige und Freunde im Altenheim zu besuchen. „So schwer das für die Betroffenen ist: Dieses Verhalten rettet Leben.“

Als sinnvolle Maßnahme gegen die Ausbreitung des Virus hebt das Gesundheitsamt noch einmal die Notwendigkeit des Händewaschens hervor. Die Hülle des derzeit kursierenden Corona-Virus verträgt den Kontakt mit Seife nicht. Im häuslichen Umfeld, aber auch in Büros ist daher ebenso die Reinigung der Flächen mit Wasser und Seife völlig ausreichend. Optimal ist es, wenn gewischte Flächen wie Möbel, Tische und Türklinken anschließend abgetrocknet werden. Putzlappen sollen bei 60 Grad gewaschen werden. Im medizinischen und pflegerischen Bereich ist hingegen Desinfektionsmittel notwendig, um auch andere Krankheitserreger abzutöten.

Umfangreiche Informationen zum Corona-Virus und zu den aktuellen Entwicklungen im Landkreis Lüneburg gibt es im Internet unter www.landkreis-lueneburg.de/corona.

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